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- Künstler | AntArArt
Bin Künstler und Friseurmeister. Das Friseurhandwerk war für mich nie nur Technik, sondern immer eine Form der Gestaltung – mit flüchtigen, vergänglichen Materialien, die in meinen künstlerischen Arbeiten eine neue Dimension finden. Haare, Wachs, verbranntes Holz und Fundstücke sind meine Mittel, um Vergänglichkeit in neue Zusammenhänge zu setzen. Meine Kunst bewegt sich zwischen sakraler Symbolik, morbider Schönheit und der Spurensuche nach dem, was bleibt. AntArArt willkommen in meiner Welt AAArbeit Datenschutz Dieses Werk markiert eine Schwelle. "Tor zur Freiheit" entstand in einer Zeit des Abschieds und der Neuorientierung – nicht als Bruch, sondern als Schritt. Ich arbeite mit dem, was bleibt. Getragene Fragmente Diese Arbeiten versammeln Fragmente des Erinnerns. Verbindungen erscheinen nicht als Funktion, sondern als Spur dessen, was gehalten, getragen oder verloren wurde. Verlorene Verbindung Verbranntes Holz, Leiterplatte, Wollfäden, Puppenmaske · 100x32x10 cm Fragmente des Erinnerns Verbranntes Holz, Pigment, Glasmurmeln, Lurex, Draht · 75x25 cm Gefiederte Reliquie Verbranntes Holz, Perlen, Pigment, Strasssteine, Federn · 27x21 cm Fragmente einer Gravitation Verbranntes Holz, Pigment, Draht, Fundstück, Metallfolie · 36x25 cm Membranen Membranen markieren Übergänge. Sie trennen nicht, sie reagieren. Das Dazwischen wird zum Ort. Schwarze Membran Plastik, Molto-Stoff, Rosenlichterkette, Eisenstange, Lebensrettungsfolie 2,30x1,60x0,45 m Tragen und Kippen Tragen bedeutet nicht Halt, sondern Ausgesetztheit. Im Kippen wird das Gewicht sichtbar. Trägerin Lebensrettungsfolie, Weihnachtskugel, Plastik, Spielzeug, Perlenkette, Stoff, Reflektor 96x32 cm Kippmoment Lebensrettungsfolie, Herzchen, konkave Spiegel, Plastik, Eisenwolle · 75x37 cm Nachhall Diese Arbeiten entstehen nach dem Tragen. Sie sprechen nicht vom Übergang, sondern von dem, was bleibt, wenn etwas nicht mehr gehalten wird. Brandzeichen der Blüte Verbranntes Holz, Plastik, Spiegel, Kunstblumen 1,95x0,26x0,18 m Die Wunde der Ungeliebten Verbranntes Holz, Wachs, Eichenblatt 21x17 cm Zauberleib Verbranntes Holz, Draht, Federn, Puppenfüße 115x16 cm Vita Vita Antar Honigs lebt und arbeitet in Hamburg. Er arbeitet als bildender Künstler mit Objekt, Installation und prozesshaften Werkgruppen. Seine Materialien umfassen verbranntes Holz, Haar, Wachs, Fundstücke und organische Reste. Thematisch verhandelt er Vergänglichkeit, Erinnerung und körperlich gebundene Erfahrung. Nach einer langjährigen Tätigkeit als Friseurmeister entwickelte Antar Honigs seine künstlerische Praxis aus dem handwerklichen Umgang mit Körper, Berührung und Material. Arbeits- und Lebensstationen in Frankreich, Berlin und Hamburg prägen seine Arbeiten bis heute. Seine Werke entstehen in Werkgruppen und werden als offene Prozesse verstanden, nicht als abgeschlossene Einzelarbeiten. Der folgende Text bietet einen vertiefenden Einblick in den künstlerischen Werdegang und die Entstehung der Arbeiten. Ausstellungen Ausstellungen 202 5 Tor zur Freiheit · Hamburg · Ausstellungsfilm · Installation · Kirchengeläut · Raumansichten · Werkgruppen Der Flossenmann Schaufensterarbeit Hamburg Schneewittchens Echo altonale Hamburg Schaufenster Schaufensterarbeiten Temporäre Setzungen im öffentlichen Raum. Sichtbarkeit im Vorübergehen. Verwandlung und Illusion Eiszeit in Hamburg Schweben im Ungewissen Tropische Trägheit Neugierig von draußen Weihnachtsläufer Winterkatedrale Der Hase kennt die Geschichte Blühende Illusion Himmlische Winterwacht Mit Anlauf ins Absurde Verkleideter Wald Himmlische Inszenierung Schwimmstille Ein Raum zwischen Traum und Realität Glitzerkälte Aufgetaucht Goldene Visionen - einTraum zwischen Kitsch und Vergänglichkeit Valentime - von Fest zu Fest Goldrausch und Sporen Archiv Archiv Das Archiv versammelt Arbeiten als Zustände und Ablagerungen. Es zeigt Relikte, Fragmente und materielle Spuren. Dokumente einer fortlaufenden Praxis. Eingeschlossenes Schweigen Glas, Haare, Pigment, Gold, Puppenkopf 50x50x4 cm Unentschieden Margarethenblütenblätter, Glas, Folie 50x50x1,5 cm Die gefallenen Fragmente Glas, Folie, Federn, Kornettos, Gold 50x50x1,5 cm Relikte Arbeiten als Zustände und materielle Spuren. Reliquie der Flamme Holt, Pigment, Metall, Qigong-Kugeln 53x45x29 cm Relikt der Sterblichkeit Glasdom (halbseitig farbmattiert), Haare, Röntgenbild, Goldklebeband, Rosen, Holz, Lichtinstallation · 80x43x30 cm Eingeschmolzene Stille Wachs, Holz · 27x27x3 cm Verblassen lassen Fell, Holz, Plastik, Moniereisen, Krepppapier · 56x56x9 cm Sedimente Arbeiten als materielle Ablagerungen und Zustände. Rosenstäbe Glas · 100x4x4 cm Röslein Glas, 50×50 cm Glasquader, 4×4×4 cm Die Rose Plastik, Hologramm, Draht 33x33x9 cm Projektionen Figurative Zustände und Verschiebungen. Seelenträger Plastik, Eisen, Puppenfüße 1,05x0,50x0,23 Der König im Wunderpelz Pelz, Lebensrettungsfolie, Holz, Holzkrönchen · 1,25x0,55x0,10 m Engelchen & Teufelchen Glas, Haare, Gipsstuckkonsole 32x18x14 cm Nana Glas, Foto 19,5x10,5x2 cm Messingtrichter ø 6,3cm Formationen Formale Zustände und materielle Strukturen. Ex Velleron 1 Plastik, Lebensrettungsfolie, Reflektor, gedrehtes Stahlseil 60x50 cm Ex Velleron 2 Lebensrettungsfolie, Plastik, gedrehtes Stahlseil, Plastikfarnblatt, Weihnachtskugel · 60x50 cm Parallelformen Wachs, Ytongstein · 62x25x6 cm Duo Wachs, Ytongstein · 32x25x11 cm Zeichen Symbolische Verdichtungen und Zustände. 1000 Wünsche Glas, Asche, Rosenzweige, Wachs, Stoff · Variable Maße Zauberhölzer des verlorenen Glücks Wachs, Mullbinden, Holz ø 8 cm, Höhe 57/54/50 cm Das Brot Wachs, Ytongstein 32x12x11 cm Schwellen Arbeiten im Zustand des Übergangs. Letzte Pforte Holz, Zeitung, Plastik, Draht 68x52x16 Grabdeckel Ton, Wachs · 92x39x9 cm Spuren Materie im Zustand des Verschwindens. Zwischen Abfluss und Ahnung I Kopie auf Papier 29,7x21 cm Zwischen Abfluss und Ahnung II Kopie auf Papier 29,7x21 cm Zwischen Abfluss und Ahnung III Kopie auf Papier 29,7x21 cm Zwischen Abfluss und Ahnung IV Kopie auf Papier 29,7x21 cm Kreuzarbeiten Das Kreuz als Form und Zustand. Unschuld Holz, Acrylfarbe, Perle, Porzellanfragment 24x24x6 cm Unschuld Holz, Glas · 24x24x8 cm Unschuld Holz, Glas, Fotokopie, Glitzer, Blattmetall · 25x25x5 cm Im Raum bleiben Stimmen. PASSAGE Einige Arbeiten wurden von Hagen Lieberknecht begleitet. Seine Texte berühren eine Ebene der Arbeit, die sich der direkten Beschreibung entzieht. Reflexion - Hagen Lieberknecht Das goldene Kalb ist noch da (aufrecht). Man beweihräuchert seine Macht – von einem Ende der Welt zum anderen. Kunst ist ein Ritus des Vorübergehens (Passage). Wir sind weder ganz Licht noch in der Finsternis, sondern daneben – auf diesem schmalen Weg, durch die Kraft der Farbe, durch das Zeichen, durch das Bild. Keiner von uns kann vergessen, dass das Licht aus der Finsternis kommt, das Leben aus der Verwesung. Gegen den Anschein ist der Künstler nützlich. Er ist der Katalysator, der dem inneren Licht erlaubt, sich zu befreien. Gold ist ein reiner Widerschein Gottes. Werkgenese - Relikt der Sterblichkeit Ich sah die Glaskuppel auf einem Antiquitätenmarkt in der Provence. Und wusste im selben Moment, dass ich sie nicht würde transportieren können. Einige Tage später stand sie in meinem Atelier. Ein Geschenk von Hagen Liebeknecht. Meine spontane Antwort war einfach: Dann kommen deine Haare da rein. Viele Setzungen folgten. Keine blieb. Erst später kamen die Dinge zusammen: Ein gefundenes Röntgenbild. Getrocknete Rosen. Haare. Licht. Was als Gefäß erschien, wurde ein Relikt. Die Arbeit entsteht nicht allein. Formation – Bollenmädels Die Bollenmädels waren nie Strategie. Sie sind Freundschaft. "Tunten zwecklos" Trava-Film, 2021 Regie: Jutta Riedel & Mirek Balonis Trailer ansehen Im Raum bleibt Klang. Spuren bleiben. Begegnung Für Anfragen, Rückmeldungen oder Interesse an Arbeiten: antar.honigs@gmx.de Weitere Einblicke und Zustände der Arbeit: Zurück zum Anfang
- Unverwirklichtes | AntArArt
Unverwirklichtes Ich zeige hier Arbeiten, die nie umgesetzt wurden. Manche bleiben im Entwurf, manche sind an Umständen gescheitert, und andere habe ich bewußt nicht weitergeführt. Trotzdem gehören sie zu meinem Weg, weil auch das Nicht-Umgesetzte Spuren hinterlässt. Für mich sind diese Werke nicht weniger wertvoll. Sie tragen ihre eigene Wahrheit - als Vision, als Fragment, als Möglichkeit, die im Raum meiner Gedanken lebendig bleibt. Unverwirklichtes heißt nicht vergessen. Hinter Gittern, Totenwache Ort:ursprünglich konzipiert für den Chorraum der Dominikanerkirche Münster Geplante Realisierung: Allerheiligen / Allerseelen Status: Konzept in Suche nach neuer Realisierungsstädte Eingebettet in die barocke Architektur der Dominikanerkirche entstand eine stille Rauminstallation über Erinnerung, Ausgrenzung und Vergänglichkeit. Hinter einem schmiedeeisernen Gitter ruhen verwelkte Rosen in rechteckigen Glaskörpern, auf einem ausgebreiteten Teppich aus echten Menschenhaaren. Jede einzelne Rose trägt ein brennendes Grablicht. Roter Taftstoff umrahmt die Szenerie wie ein sakrales Leichentuch. Eine Gebetsbank lädt zum stillen Innehalten ein. Die Umsetzung in Münster wurde seitens der Stadt nicht genehmigt – das Werk bleibt offen für neue Kontexte. Zerlegte Technik, entkernte Schaltkreise, ein Gedankenkörper zwischen Wurzel und WLAN, Natur und digitalem Rest. Ursprünglich für "Nachtspeicher 23" gedacht.
- Meine Spuren | AntArArt
Meine Spuren. Meine Kunst hinterläßt Spuren - in Materialien, die schon einmal gelebt haben, in Haaren, Wachs, verbranntem Holz, Fundstücken vom Straßenrand. Auf dieser Webseite ziehe ich Linien nach: durch meine Installationen, Objekte und Gedankenräume. Wer hier verweilt, entdeckt Spuren von Vergänglichkeit, Schönheit, Widerstand - und manchmal auch Kitsch. Diese Spuren sind bewusst gesetzt. Sie erzählen davon, was bleibt. Meine Spuren Die ersten Werke eines Künstlers sind oft mehr als nur Anfänge – sie sind Vorboten dessen, was später zur Essenz des Schaffens wird. In meinen Früh Werken zeigt sich bereits die Experimentierfreude, die Faszination für Materialität und eine intuitive Auseinandersetzung mit Raum, Stofflichkeit und sakraler Anmutung. Jedes meiner Werke markiert einen Punkt in dieser Bewegung: von den ersten plastischen Arbeiten, geprägt von einer tiefen Neugier für Form und Struktur, über die Installation im eigenen Schlafzimmer als ersten bewussten Eingriff in den Raum, bis hin zu Werken, die bereits eine starke Auseinandersetzung mit Material und Symbolik zeigen. Die sakrale Anmutung, die Künstlichkeit von Stoff und Plastik, das Spiel mit Licht und Vergänglichkeit – all diese Elemente begleiten mich heute.Was sich mit der Zeit verändert hat, ist nicht die innere Quelle meiner Arbeit, sondern mein Blick darauf. Früher war Kunst, ein Experiment, heute ist es eine Notwendigkeit. Die Freiheit, das zu machen, was mich wirklich antreibt, und es der Welt zu zeigen, ist nicht nur ein Wunsch, sondern ein zentrales Anliegen meines Schaffens geworden. Relief Das Tonrelief entstand im Rahmen des Schulunterrichts und gehört zu meinen frühsten Arbeiten. Die Form ist mit einfachen, rhythmischen Linien und Flächen strukturiert. Es war ein erster Versuch, Material mit eigener Hand zu formen und eine Fläche plastisch zu beleben. Titel: Ohne Titel Jahr: Schulzeit um 1970 Material: Ton Maße: 15 cm hoch Leidenschaftsplastik Jahr: späte1980er Diese frühe Arbeit entstand in einer Aachener Wohngemeinschaft als improvisiertes Weihnachtsobjekt – platziert in einer Flurecke, begleitet von Kerzenschein. Trotz ihrer Zweckhaftigkeit entfaltet die Plastik eine starke, emotionale Präsenz. Die Materialien wirken aufgeladen, fast pathetisch, und lassen schon die spätere Lust an Inszenierung, Symbolik und sakraler Anmut erahnen. Ein Stück gelebte Atmosphäre – zwischen Alltag und künstlerischen Impuls. Vergangene Zeit in einem Punkt Diese Installation entstand vor circa 35 Jahren in meinem Schlafzimmer. Und doch fühlt es sich an, als hätte ich sie erst gestern aufgebaut. Je mehr ich mich mit meiner Kunst auseinandersetze, desto mehr schrumpft die Zeit auf einen einzigen Punkt, Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen. Die sakrale Anmutung, die Stoffe, die Inszenierung – all das begleitet mich bis heute. Mein künstlerischer Ausdruck hat sich verändert, aber die Essenz bleibt. Dieses Werk ist nicht nur ein Blick zurück, sondern auch ein Echo meiner heutigen Arbeit. Es zeigt, das meine Themen nicht einfach hinter mir liegen, sondern sich immer wieder neu entfalten. Ritualobjekt mit Naturmaterialien In diesem Werk verbindet sich die rohe Kraft der Natur mit einer bewusst inszenierten Künstlichkeit. Zweige, getrocknete Blumen und bunte Schichten aus Wachs und Seidenpapier formen eine Art zeremonielle Skulptur, die an magische Objekte oder Totemfiguren erinnern. Die Materialien stehen im Mittelpunkt: der Kontrast zwischen organischer Vergänglichkeit und plastischer Formgebung erzeugen eine spannungsreiche Ästhetik. Wie in späteren Arbeiten zieht sich hier bereits das Motiv der Transformation durch – ein Übergangszustand zwischen Wachstum und Verfall, zwischen Schönheit und Zerfall. Augenblick Vier Keramiksegmente drei oben, eines quer darunter – bilden zusammen eine strukturierte, fast architektonisch wirkende Anordnung, die stark an ein abstrahiertes Auge erinnert. Die reduzierte Form, die räumliche Staffelung und das Spiel mit Abstand erzeugen ein leises Spannungsfeld zwischen Sehen, Übersehen und dem, was sich nicht zeigt. Titel: Augenblick Jahr: 1987 Ort: Maastricht, Niederlande Material: Ton, Wachsüberzug Maße: nicht dokumentiert / nicht mehr verfügbar Grabdeckel Ein dreiteiliges Tonobjekt, überzogen mit Wachs – gedacht als Grabdeckel, doch an der Wand präsentiert. Diese Verschiebung verändert die Wahrnehmung: Statt etwas zu verschließen, wird es zum Zeichen, zur Spur. Die unregelmäßige Oberfläche trägt das Echo eines darunter liegenden Körpers oder einer Erinnerung, als hätte sich eine Präsenz im Material abgedrückt. Der Spalt im unteren Segment öffnet die Form – eine Unterbrechung, die nicht nur den Abschluss stört, sondern einen Einblick andeutet. Schutz und Preisgabe, Abgrenzung und Durchlässigkeit existieren hier gleichzeitig. In der Hängung wird der Deckel selbst zum Relikt, zur Schwelle zwischen Bewahren und Vergehen. Objektbezeichnung: Grabdeckel Ort: Maastricht, Niederlande Jahr: 1987 Material: Ton, Wachsüberzug Maße: 92x39x9 Offen Dieses Keramische Stück verändert seinen Ausdruck je nach Hängung oder Betrachtungswinkel. Manche sehen ein Auge, andere eine symbolisch aufgeladene Körperöffnung. Die Form bleibt bewusst offen – ein Spiel mit Projektion, Wahrnehmung und dem menschlichen Bedürfnis Bedeutung zu erkennen. Titel: Offen Ort: Maastricht, Niederlande Jahr: 1987 Material: Ton, Wachs Maße: 60x35x12 cm Hirschhand Die aufrecht stehende Figur aus Ton greift eine Kindheitserinnerung auf: das Schattenspiel mit den Fingern, bei dem ein Hirsch entsteht. Das Objekt ist dabei weder direkt figürlich noch abstrakt – es balanciert zwischen Geste, Erinnerung und Projektion und öffnet sich damit auch für andere Assoziationen. Titel: Hirschhand Ort: Maastricht, Niederlande Jahr: 1987 Material: Ton lasiert Maße: 60x12 Ø cm Anatomie des Fremden Das Objekt wirkt organisch und inszeniert zugleich, beinahe wie ein zerfallender Körper oder Relikt, das sich in ein weiches, aber leicht unheimliches Nest aus Haaren und Federn zurückzieht. Die Kombination aus Keramik, orangefarbenen Flauschfedern und dem Haarteppich erzeugt einen reizvollen Kontrast zwischen Künstlichkeit, Wärme, Fragilität und Körperlichkeit. Nach dem Abbruch meines Kunststudiums in Holland zog ich mich Anfang der 2000er in die Stille Südfrankreichs zurück – in eine Phase der Selbstfindung, die zur inneren Wende wurde. In einem selbst gebauten Atelierzelt, umgeben von staubiger Landschaft, baute ich aus Fundstücken meine ersten Arbeiten. Plastikschnüre von den Feldern, verbranntes Holz, rostiges Eisen, Wachs, Haare – Materialien, die gezeichnet waren von Zeit und Funktion. Ich lebte dort in unmittelbarer Nähe zu Hagen Lieberknecht, dessen Tod später ein Werk mitprägte: „Relikt der Sterblichkeit“, unter einer Glaskuppel, mit Vincents Röntgenbild, Rosen, Licht und seinen Haaren. Gemeinsam mit anderen entstand eine improvisierte Gruppenausstellung in Bonnieux - roh, suchend, eindrucksvoll. Diese zwei Jahre wurden für mich zum Fundament. Keine Hochschule hätte mir diese Erfahrung geben können. Wegweiser Diese markante Figur stand am Eingang des Camps in Velleron – ein aufgerichtetes V gehalten von feinen Verspannungen, mit einem roten Kreis als Blickfang über der Mitte. Die beiden Hauptformen bestehen aus gebündelten schwarzen Plastikschnüren, ursprünglich von Bauern zur Strohbündelung verwendet und von der Müllkippe gerettet. Die Struktur wurde aus Moniereisen geformt, das teilweise mit rotem Kunststoff umwickelt ist. Das Werk dient nicht nur als sichtbare Begrüßung, sondern als symbolisches Tor: eine Schwelle zwischen Außenwelt und einem Ort, der Konzentration, Freiheit und künstlerischen Arbeit. In seiner archaisch anmutenden Form schwingt etwas Zeremonielles mit – wie ein stiller Wächter am Übergang in eine andere Wirklichkeit. Mein Atelierzelt am selbst angelegten Teich Die Meditationskuppel die ich in dieser Zeit baute, war ein Ausdruck meines Bedürfnisses nach Rückzug, Sammlung und Verbindung mit etwas Größerem Fernab der Wege, wo Steine weiß blenden und der Himmel sich weitet, wuchs diese Kuppel wie ein Gedanke aus dem Staub. Der schwebende Stern Unter der Rundung der Meditationskuppel schwebt ein achtzackiger Stern aus geschweißtem Moniereisen, überzogen mit geschmolzener hellblauer Plastikfolie. Bei Dunkelheit wird er zum leuchtenden Zentrum – ein stilles Lichtobjekt zwischen Erdenschwere und Himmelsweite. Erinnerungssplitter - Berlin Kolorierte Rosen – Glanz zum Mitnehmen. Damals in Berlin fotografierte ich Rosen in Schwarz-Weiß, kolorierte sie von Hand, fügte Glimmer hinzu – bis sie fast leuchteten. Postkarten wie kleine Sehnsuchtsobjekte. Nostalgisch, romantisch, kitschig. Etwas zum Habenwollen, Festhalten, Verschicken. Und sie gingen weg wie warme Semmel. Unter dem Sonnenschirm Ich stand auf Berliner Straßen, unter einem selbst mitgebrachten gelben Sonnenschirm – rund um mich hingen meine selbst entworfenen Schmuckstücke. Die Ketten trugen Cornettos, kleine Hörnchen, italienische Glücksbringer. Ich drapierte sie auf Kugeln, ließ sie wie tierische Ornamente wirken. Jedes Stück ein Glücksversprechen. Eine Kette, wie ein lebendiger Talisman. Das Lichtobjekt Es entstand parallel zu der Schmuckserie und bildet mit ihr eine ästhetische, materiell verwobene Einheit und wirkt wie eine Mischung aus organischer Form und futuristischem Design. Die zentrale, leuchtende Kugel mit den herausragenden, geschwungenen Spitzen erinnert an eine mikroskopische Struktur oder eine abstrahierte Sonne – zugleich zart und bedrohlich. Die Lichtwirkung verstärkt den Eindruck von Lebendigkeit und Bewegung. Es wirkt, als würden sich die Spitzen in Richtung Betrachter strecken oder zurückziehen. Das Lichtobjekt Die fein geschwungenen Hörnchen wurden von Hand geformt, abgegossen und auf eine leuchtende Kugel appliziert. Während sie in der Schmuckserie als tragbare Elemente fungieren, entfalten sie hier eine neue Präsenz: wie wachsende Strukturen, zwischen barockem Ornament, floraler Bewegung und organischer Bedrohung. Die Lichtquelle im Inneren belebt das Objekt von innen heraus – es strahlt, pulsiert und wirkt wie ein lebendiges Wesen. Zurück in Deutschland, arbeite ich weiter mit verbranntem Holz, mit Wachs, mit Plastikarten, die ich mit dem Heißluftföhn bearbeite. Meine Objekte tragen Spuren: Haare, Rosendornen und sakrale Motive tauchen auf…. Meine nicht realisierte Installation "Glücklich" , war für die Affenfaust Galerie geplant, und steht exemplarisch für diese Auseinandersetzung. Der Boden sollte mit Menschenhaaren bedeckt sein – eine weiche, sehr sichtbare Schicht. Im Hintergrund roter Taft, eine Kulisse, die Schönheit suggeriert. Doch Schönheit trügt. Das, was zunächst vertraulich scheint, entpuppt sich als etwas Fremdes. Eine Inszenierung, die Erwartungen unterläuft – wie so oft in meinen Arbeiten. Sedimente Hier finden Sie Texte und Materialien, die einen tieferen Einblick in mein künstlerisches Denken und meine persönlichen Erlebnisse geben. Beiträge, die meine Werke und meine Reise begleiten, sowie Eindrücke von Menschen, die mich und meine Kunst auf unterschiedliche Weise wahrgenommen haben. „Ich bin ein Künstler, der sich mit den Themen Vergänglichkeit, Schmerz und Transformation beschäftigt. Meine Arbeiten sind Ausdruck, meiner eigenen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und der fortwährenden Entfaltung von Emotionen und Erinnerungen. Im Laufe der Jahre habe ich gelernt, das Schmerz und Schönheit oft Hand in Hand gehen und das Liebe und Verlust, Zerfall und Neubeginn immer wieder neue Formen annehmen. Die Kunst ist für mich ein Weg, diese komplexen, oft widersprüchlichen Erfahrungen sichtbar zu machen. Auf dieser Reise verbinde ich verschiedene Materialien, Formen und Symbole, die miteinander interagieren und sich gegenseitig ergänzen. Ein markantes Werk von mir ist, „ Reliquie der Sterblichkeit “ das auf besondere Weise meine Philosophie widerspiegelt.“ Hagen Lieberknecht, Kunsthistoriker, Kurator und Autor, hat meine Arbeiten begleitet und reflektiert. Seine Texte öffneten eine weitere Perspektive auf das was meine Kunst bewegt: „MEDIA IN VITA IN MORTE SUMUS“ Alle Sinne sind darauf gerichtet, der Erinnerung zu entkommen, sie in meiner Gegenwart neu zu erschaffen… “Meine Erinnerung ist eine werdende Gegenwart, die mir eine neue Zukunft verspricht, verschieden von der, die mir meine Erinnerungen an all die Dinge, mit denen ich arbeite, vorschreibt. Verschieden von all dem, was ich jetzt aufzählen werde, so mühsam und erheiternd sich das auch liest, es ist es nicht mehr, jedenfalls nicht mehr so: Die Müllhalden in der Provence, die Ratten, die Leute, die mehr mitnehmen, als abladen. Das Gold, der Flimmer, die Lebensrettungsfolien, die Friedhofsblumen, die Puppen und verkohlten Hunde. Der Alte, der dort lebte? Der Keller meiner Eltern, die zerbrochenen Kruzifixe, die Nische, aus der meine zusammengestellten Gegenstände quollen, der Geruch und vor allem die Menschen, die die Schwelle meines Zimmers nicht überschreiten wollten. Das alles ist nicht so, und so war es auch nie und es soll meine Erinnerung sein. So stellt meine Arbeit den Versuch dar, nicht essentiell, sondern in Variationen zu denken, die wie ein eigener Körper in Besitz nehmen und sich vermehren. Ich, der Künstler, befinde mich am selben Ort. Es gibt nur eine Kontingenz, kein Kennzeichnendes. Es gibt eben nur die Variation. Es entsteht, was abgesondert wird und das Verhältnis zur Provence bestimmt. Ich, ich werde weggehen, aber meine Passage bleibt. Ich bin ein Vorbeigehender, einer, der seine Erinnerung nicht mehr erkennt. Das Werk bleibt an den unveränderbaren Ort gebunden und definiert mich als den Gehenden und beweist meine Veränderung. „Keiner von uns kann vergessen, dass das Licht aus der Finsternis kommt, das Leben aus der Verwesung. Gegen den Anschein ist der Künstler nützlich. Er ist der Katalysator, der dem inneren Licht erlaubt, sich zu befreien. Ein erster Schritt zu einer anderen Menschheit. Gold ist ein reiner Widerschein Gottes“. Meine Kunst bewegt sich genau in diesem Zwischenraum. Sie sucht nicht nach Vollendung, sondern nach dem, was in der Veränderung sichtbar wird. Sie hält nichts fest, sondern macht das Sichtbar werden selbst zum Gegenstand. „Die Gruppenausstellung in Bonnieux war ein Moment des Grabens – im wörtlichen Sinne wie im übertragenen Sinne. Die Idee, unter der Oberfläche nach verborgenen Werten zu suchen, ist bis heute in meinen Arbeiten präsent. Das Spiel mit Material, Vergänglichkeit und Transzendenz spiegelt sich in meiner Kunst wieder – nicht als bloße Ästhetik, sondern als Spurensuche, nach dem, was bleibt, wenn alles vergeht“. „Willkommen in diesem Moment des Dazwischen“ Anker 1 Haarschneidetanzparty Am Samstag, 7. November 1998 wurde der Friseursalon von Antar zum Schauplatz einer besonderen Begegnung: eine Haarschneidetanzparty, die Kunst, Körper, Handwerk und Bewegung miteinander verwob. Der Titel der Ausstellung lautete „Köpfe“ , doch es ging um weit mehr als das Sichtbare. Zwischen Spiegeln, Musik und Schere entstand ein temporärer Raum, in dem Verwandlung gelebt wurde – im wörtlichen wie im wie übertragenen Sinne. Die Hamburger Kunstszene war eingeladen, mitzuwirken. Neben Antar selbst, der seine frühe Arbeit unter dem Titel: „Eingeschmolzene Himmel“ präsentierte, beteiligten sich: Christoph Schweitzer, Fotograf Steve Müller, Tischler und Bildhauer Ulrich Rölfing, Maler und Bildhauer Pierre Claassen, Kommunikationsdesigner und Andrea Jonischkies, Journalistin, die die Veranstaltung damals begleitete, formulierte in ihrer Ankündigung treffend: „Kunst kommt von Können, heißt es ja immer. Jeder Künstler ist auch immer ein guter Handwerker, aber nicht jeder Handwerker notwendigerweise auch ein Künstler. Denn große Kunst am Kopf besteht nicht immer darin, künstliche Gebilde zu erzeugen…“ Die Grenzen zwischen Handwerk und Kunst, zwischen Alltag und Andacht, wurden an diesem Abend bewusst durchlässig gemacht. Der ehemalige Salon, einst ein Ort des äußeren Wandels, wurde so zur Bühne für etwas Tieferes – ein Vorbote dessen, was später in der Installation wie „Eingeschmolzene Himmel“ weiterlebte. Heute lebe ich zwischen den Welten – mit einer Leidenschaft für das Unvollkommene, für Relikte, für das, was vergeht und doch weiter strahlt. Mein Werk wächst aus einem tief empfundenen "Jetzt", das von jenen geprägt ist, die gegangen sind – und von dem Wissen, dass keine Zeit zu verlieren ist. Doch nicht alle Spuren hinterlassen Wachs, Asche oder Haare. Manche glänzen, glitzern, klingen – und zeigen sich in Bewegung, Gesang und Gemeinschaft. Zwischen Glitzer und Gesang Und weil sich Sedimente nicht nur in Wachs ablagern, sondern auch im Lachen, in Kostümen und im Klang, öffnet sich hier ein weiterer Raum meines Schaffens: die Bühne. Ich bin Teil der Bollenmädels – eine bunt zusammengewürfelte Truppe von Freunden, die mit Charm, Witz und Glitzer durch CSDs und internationalen Aktionen wirbelt. Ob in Brüssel am Manneken Pis oder im direkten Dialog mit Passant*innen: wir treten gerne in Kontakt – bunt, laut und mit Haltung. Auch bei Schola Cantorosa stehe ich auf der Bühne - ein schwuler Männerchor mit Faible für Schlager, Opernparodien und klangvolle Selbstironie. Unser Auftritte bewegen sich zwischen Bühnenlicht und Zwinkern – getragen von der Freude am Gesang und einem klaren Blick auf die Welt. Zwischen Glitzer und Gesang bleibt Raum für alles, was vibriert, was lacht, was über den Bühnenrand hinauswächst – und manchmal auch unter die Haut geht.
- Archiv | AntArArt
Schaufensterinstallation, Druckwerkstatt Ottensen 2025 Mit Flossen an den Füßen und einem Netz voller Kleinigkeiten steht er da – der blaue Flossenmann. Vielleicht auf dem Weg zur letzten Sommernacht, oder nur ein Besucher, der zu spät kam. Um ihn herum: Köpfe, die Schweigen. Kugeln, die glitzern. Karten, Fächer, Dinge, die man verschenken kann – oder für sich behält. Ein Fensterbild, das balanciert: zwischen Poesie und Bewegung, zwischen Deko und Deutung. Ein Spiel zwischen Kunst und Kommerz.
- Schreib mir | AntArArt
Du hast Fragen zu meinen Arbeiten, möchtest einen Termin im Atelier vereinbaren oder einfach mehr erfahren? Ich freue mich über Deine Nachricht. Schreib mir Preis und Verfügbarkeit Die Preise meiner Arbeiten variieren je nach Werkgröße, Technik und Kontext. Für seriöse Anfragen, Verfügbarkeit oder Ausstellungsmöglichkeiten kontaktiere mich bitte direkt. Social Media Zum Anfang Danksagung Diese Webseite ist ein Anfang – oder besser gesagt: ein Ort, der sich immer wieder verändern darf. Wie meine Arbeiten,die kommen und gehen, sich wandeln und wachsen. Viele Menschen haben mich auf diesem Weg begleitet. Ich danke euch allen – für offene Augen, stille Unterstützung, ehrliches Feedback und Geduld, wenn die Dinge Zeit brauchten. Ein besonderer Dank gilt Wolfgang Zars, der viele meiner Werke mit großem Gespür fotografisch festgehalten hat – oft noch bevor ich selbst wusste, dass sie überhaupt dokumentiert werden sollten. Ebenso danke ich Adrian Forker, der mit Ruhe und Know-how zur Seite stand, wenn es bei der technischen Umsetzung dieser Webseite hackte. Vorausschauend wusste ich, dass ich bei all den Fragen jemand brauchte, der den Überblick behält – und Adrian war genau dieser jemand. Ein weiterer großer Dank gilt Christian Brinkmann, der mit seinem feinen Gespür für Gestaltung und Sprache nicht nur das AntArArt - Logo entworfen, sondern auch einen Künstlertext über mich verfasst hat, der mich auf besondere Weise gespiegelt hat. Auch meine Visitenkarten tragen seine Handschrift – und ich freue mich sehr darüber. Diese Seite lebt nicht nur von Bildern, sondern von den Menschen,die sie möglich gemacht haben. Und von euch, die ihr jetzt hier seid,schaut, lest, fühlt – und vielleicht etwas mitnehmt.
- Mein Werdegang | AntArArt
Frisörmeister mit Leidenschaft, Künstler aus Notwendigkeit. Nach 27 Jahren Salonarbeit begann ein neues Kapitel: AntArArt. Meine Hände kennen das Handwerk, mein Blick das Übersehene. Ich habe an der Kunsthochschule studiert, mich mit Wachs, Haaren, Plastik und Fundstücken auseinander gesetzt. Meine Objekte entstehen aus dem was bleibt-zwischen Körpern, Vergänglichkeit und Kitsch. Kunst ist für mich kein Neuanfang, sondern eine Verdichtung. Alles fließt zusammen. die Schnitte, Stimme, die Spuren Mein Werdegang Ich bin Künstler und Friseurmeister. Meine Arbeiten kreisen um Vergänglichkeit, Kitsch, Erinnerung – und um das, was bleibt, wenn alles Äußere vergeht. Einen Wendepunkt markiert mein zweijähriger Aufenthalt in Frankreich. Nachdem ich mein Kunststudium in Holland in den 1980ern abgebrochen hatte, zog ich mich Anfang der 2000er in die Stille Südfrankreichs zurück – in eine Phase der Selbstfindung, die mich zur Kunst zurückbrachte. Aus Fundstücken baute ich meine ersten Arbeiten: Plastikschnüre von den Feldern, verbranntes Holz, rostiges Eisen, Wachs, Haare – Materialien, die gezeichnet waren von Zeit und Funktion. Keine Hochschule hätte mir diese Erfahrung vermitteln können. Meine Objekte Tragen Spuren: Haare, Rosendornen, durchscheinende Körperformen und sakrale Motive. Meine Arbeit als Friseur verschwindet nie ganz, sondern ist in meine Kunst eingeschmolzen. Heute lebe ich zwischen den Welten – mit einer Leidenschaft für das Unvollkommene,für Relikte, für das, was vergeht und doch weiterstrahlt. Mein Werk wächst aus einem tief empfundenen „Jetzt“, das von jenen geprägt ist, die gegangen sind – und von dem Wissen, dass keine Zeit zu verlieren ist. Lebenslauf Ausbildung 1959 geboren in Heinsberg, Deutschland 1974 Hauptschulabschluss 1977 Gesellenprüfung als Schilder und Lichtreklamehersteller / Werbetechnik Erste intensive Auseinandersetzung mit visueller Gestaltung 1978 berufliche Tätigkeit als Blechschlosser in Aachen 1984 Gesellenprüfung als Friseur Beginn einer Leidenschaft, die Handwerk und Kreativität verbindet 1997 Meisterprüfung im Friseurhandwerk, Frise, Hamburg Professionalisierung und Vertiefung im Friseurberuf 1998 Eröffnung des eigenen Salons Antar in Winterhude Realisierung meiner künstlerischen-handwerklichen Vision des Friseurhandwerks Künstlerische Stationen 1986 experimentelle Basisarbeit an der Staatsakademie Maastricht Erste Ausstellung in der Oase Aachen 1987 Studium der Bildhauerei in Maastricht Beginn der vertieften Auseinandersetzung mit der Bildhauerei 1988 Ausstellung im Filmhaus Café Heerlen, Niederlande 1988 freischaffender Künstler in Velleron Provence Frankreich Selbstfindung und kreative Weiterentwicklung 1989 Ausstellung in der Galerie, Bernhard und der Galerie Keller in Aachen 1990 Teilnahme an einer internationalen Gruppenausstellung in Bonnieux, Südfrankreich 1989 Nach dem Mauerfall Umzug nach Berlin - lebte und arbeitete in der kreativen Atmosphäre des wiedervereinten Berlins, das meine künstlerische Entwicklung weiter beeinflusste 1992 Gemeinsame Ausstellung mit Daisaku Nagai, Berlin 1993 Ausstellung im Refugium Galerie Friseur, Berlin Verknüpfung von Friseurhandwerk und Kunst in einem ungewöhnlichen Ausstellungsraum 1994 Ausstellung in der Mainzer Park Galerie, Berlin 1995 Ausstellung im Café Esscapade, Berlin 1998 Ausstellung im Salon Antar mit dem Thema – experimentelle Verbindung von Friseurhandwerk und bildender Kunst Fortan regelmäßige Schaufensterinstallationen als künstlerische Intervention im urbanen Raum Seit 2024 Objekt – und Installationskunst unter dem Namen AntArArt 2025 Vorbereitung einer eigenen Ausstellung im Salon. Teilnahme an der altonale Schaufensterkunst, Hamburg, mit der Installation „Schneewittchens Echo“ Spirituelle Stationen 1990 Beginn des Humaniversity-Therapeuten-Training in Holland und Berlin Vertiefung im Bereich Selbstentwicklung und therapeutische Arbeit 1991 Aufnahme als Sannyasin – ein Schritt in Richtung spiritueller Erweiterung und Vertiefung der künstlerischen Ausdrucksform Musik und Performance Seit 2005 Mitglied und Sänger bei der „Schola Cantorosa“ Ausdruck kreativer Vielfalt durch Gesang Seit 2010 Aufnahme im Freundeskreis der „Bollenmädels“ künstlerische und performative Ausdrucksform im Rahmen queerer Kunst 2018 Performance mit den „Bollenmädels“ am Manneken Pis in Brüssel – ein Moment künstlerischer Sichtbarkeit und kultureller Symbolik 2021 Mitwirkung im Dokumentarfilm „Tunten zwecklos“ von Jutta Riedel und Mirek Ballons Reflexion über die Bollenmädels und deren Bedeutung in der queeren Kunstszene "Köpfe" Download
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Zeitgenössische Kunst trifft Körper, Kitsch und Konfrontation: Auf AntArArt präsentiert Antar Honigs Installationen und Kunstobjekte, die Haare, Wachs, Fundstücke und Rosen mit Vergänglichkeit und Sinnlichkeit verweben. Die Seite zeigt Installationskunst aus Hamburg jenseits des Glatten-roh, persönlich und provokant. Hier spricht Material, hier duftet Erinnerung. Kein Museum. Keine Galerie. Sondern eine Welt zwischen Kunst, Handwerk und innerer Notwendigkeit. Spuren meines Weges Diese Galerie versammelt drei Werkbereiche: Objekte und Installationen, die über Jahrzehnte gewachsene Schaufensterkunst und aktuelle Werke im Wandel (ab 2025). Schaufensterkunst (1998 bis 2025) Die Schaufensterkunst in meinem Salon war über 27 Jahre hinweg eine feste Tradition – angesiedelt im Grenzbereich zwischen Design, Handwerk, Kunst und Kitsch. Physische Objekte, Raumgestaltung und visuelle Effekten verbanden sich zu sinnlich erfahrbaren Gesamtkunstwerken. Objekte Fundorte, Erinnerungsräume, Transformationen. Diese Arbeiten sind eng verknüpft mit den Städten, in denen sie entstanden sind oder gefunden wurden. Hamburg, Berlin, Frankreich – jede Region hinterlässt ihre Spuren, Materialien, Atmosphären. Was einmal Fundstück war, wurde verwandelt: in Träger von Geschichten, in fragile Zeugen von Vergänglichkeit und Schönheit. Preis und Verfügbarkeit Die Preise meiner Arbeiten variieren je nach Werkgröße, Technik und Kontext. Für seriöse Anfragen, Verfügbarkeit oder Ausstellungsmöglichkeiten kontaktiere mich bitte direkt über das Kontaktformular auf meiner Webseite. Jetzt anfragen
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AntArArt - Kunst & Objekte / Installationen von Antar Honigs Frisörmeister und Künstler verbindet Haare, Wachs Rosen und Fundstücke zu einzigartigen Werken Angaben gemäß § 5 TMG Reiner Honigs Künstlername: Antar Honigs Bildender Künstler Cesar-Klein-Ring 18 22309 Hamburg Deutschland Kontakt: E-Mail: antar.honigs@gmx.de Website: www.AntArArt.de Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV: Reiner Honigs handelnd unter dem Künstlernamen Antar Honigs Adresse wie oben Plattform der EU-Kommission zur Online-Streitbeilegung: https://ec.europa.eu/consumers/odr/ Ich bin nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Webdesign: Antar Honigs Logo: Christian Brinkmann Webhosting: Wix.com Ltd.Nemal St. 40 6350671 Tel AvivIsraelwww.wix.com
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