Dieses Werk markiert eine Schwelle.
"Tor zur Freiheit" entstand in einer Zeit des Abschieds und der Neuorientierung –
nicht als Bruch, sondern als Schritt.
Ich arbeite mit dem, was bleibt.

Getragene Fragmente
Diese Arbeiten versammeln Fragmente des Erinnerns.
Verbindungen erscheinen nicht als Funktion, sondern als Spur dessen,
was gehalten, getragen oder verloren wurde.

Verlorene Verbindung
Verbranntes Holz, Leiterplatte, Wollfäden,
Puppenmaske · 100x32x10 cm

Fragmente des Erinnerns
Verbranntes Holz, Pigment, Glasmurmeln,
Lurex, Draht · 75x25 cm

Gefiederte Reliquie
Verbranntes Holz, Perlen, Pigment,
Strasssteine, Federn · 27x21 cm

Fragmente einer Gravitation
Verbranntes Holz, Pigment,
Draht, Fundstück,
Metallfolie · 36x25 cm
Membranen
Membranen markieren Übergänge. Sie trennen nicht, sie reagieren.Das Dazwischen wird zum Ort.

Schwarze Membran
Plastik, Molto-Stoff, Rosenlichterkette,
Eisenstange, Lebensrettungsfolie
2,30x1,60x0,45 m

Tragen und Kippen
Tragen bedeutet nicht Halt, sondern Ausgesetztheit.
Im Kippen wird das Gewicht sichtbar.

Trägerin
Lebensrettungsfolie, Weihnachtskugel,
Plastik, Spielzeug, Perlenkette, Stoff, Reflektor
96x32 cm

Kippmoment
Lebensrettungsfolie, Herzchen, konkave Spiegel,
Plastik, Eisenwolle · 75x37 cm

Nachhall
Diese Arbeiten entstehen nach dem Tragen.
Sie sprechen nicht vom Übergang, sondern von dem, was bleibt, wenn etwas nicht mehr gehalten wird.

Brandzeichen der Blüte
Verbranntes Holz, Plastik, Spiegel, Kunstblumen
1,95x0,26x0,18 m

Die Wunde der Ungeliebten
Verbranntes Holz, Wachs, Eichenblatt
21x17 cm

Zauberleib
Verbranntes Holz, Draht, Federn, Puppenfüße
115x16 cm

Vita
Antar Honigs lebt und arbeitet in Hamburg.
Er arbeitet als bildender Künstler mit Objekt, Installation und prozesshaften Werkgruppen.
Seine Materialien umfassen verbranntes Holz, Haar, Wachs, Fundstücke und organische Reste. Thematisch verhandelt er Vergänglichkeit, Erinnerung und körperlich gebundene Erfahrung.
Nach einer langjährigen Tätigkeit als Friseurmeister entwickelte Antar Honigs seine künstlerische Praxis aus dem handwerklichen Umgang mit Körper, Berührung und Material.
Arbeits- und Lebensstationen in Frankreich, Berlin und Hamburg prägen seine Arbeiten bis heute.
Seine Werke entstehen in Werkgruppen und werden als offene Prozesse verstanden,
nicht als abgeschlossene Einzelarbeiten.

Ausstellungen
2025
Tor zur Freiheit
· Hamburg
· Ausstellungsfilm
· Installation
· Kirchengeläut
· Raumansichten
· Werkgruppen

Der Flossenmann
Schaufensterarbeit Hamburg

Schneewittchens Echo
altonale Hamburg
Schaufensterarbeiten
Temporäre Setzungen im öffentlichen Raum.
Sichtbarkeit im Vorübergehen.

Verwandlung und Illusion

Eiszeit in Hamburg

Schweben im Ungewissen

Tropische Trägheit

Neugierig von draußen

Weihnachtsläufer

Winterkatedrale

Der Hase kennt die Geschichte

Blühende Illusion

Himmlische Winterwacht

Mit Anlauf ins Absurde

Verkleideter Wald

Himmlische Inszenierung

Schwimmstille

Ein Raum zwischen Traum und Realität

Glitzerkälte

Aufgetaucht

Goldene Visionen - einTraum zwischen Kitsch und Vergänglichkeit

Valentime - von Fest zu Fest

Goldrausch und Sporen

Archiv
Das Archiv versammelt Arbeiten als Zustände und Ablagerungen.
Es zeigt Relikte, Fragmente und materielle Spuren.
Dokumente einer fortlaufenden Praxis.

Eingeschlossenes Schweigen
Glas, Haare, Pigment, Gold, Puppenkopf
50x50x4 cm

Unentschieden
Margarethenblütenblätter, Glas, Folie 50x50x1,5 cm

Die gefallenen Fragmente
Glas, Folie, Federn, Kornettos, Gold
50x50x1,5 cm
Relikte
Arbeiten als Zustände und materielle Spuren.

Reliquie der Flamme
Holt, Pigment, Metall, Qigong-Kugeln
53x45x29 cm

Relikt der Sterblichkeit
Glasdom (halbseitig farbmattiert), Haare,
Röntgenbild, Goldklebeband, Rosen, Holz, Lichtinstallation · 80x43x30 cm

Eingeschmolzene Stille
Wachs, Holz · 27x27x3 cm

Verblassen lassen
Fell, Holz, Plastik, Moniereisen,
Krepppapier · 56x56x9 cm
Sedimente
Arbeiten als materielle Ablagerungen und Zustände.

Rosenstäbe
Glas · 100x4x4 cm

Röslein
Glas, 50×50 cm
Glasquader, 4×4×4 cm

Die Rose
Plastik, Hologramm, Draht
33x33x9 cm
Projektionen
Figurative Zustände und Verschiebungen.

Seelenträger
Plastik, Eisen, Puppenfüße
1,05x0,50x0,23

Der König im Wunderpelz
Pelz, Lebensrettungsfolie, Holz,
Holzkrönchen · 1,25x0,55x0,10 m

Engelchen & Teufelchen
Glas, Haare, Gipsstuckkonsole
32x18x14 cm

Nana
Glas, Foto
19,5x10,5x2 cm
Messingtrichter ø 6,3cm
Formationen
Formale Zustände und materielle Strukturen.

Ex Velleron 1
Plastik, Lebensrettungsfolie,
Reflektor, gedrehtes Stahlseil
60x50 cm

Ex Velleron 2
Lebensrettungsfolie, Plastik,
gedrehtes Stahlseil, Plastikfarnblatt,
Weihnachtskugel · 60x50 cm

Parallelformen
Wachs, Ytongstein · 62x25x6 cm

Duo
Wachs, Ytongstein · 32x25x11 cm
Zeichen
Symbolische Verdichtungen und Zustände.

1000 Wünsche
Glas, Asche, Rosenzweige,
Wachs, Stoff · Variable Maße

Zauberhölzer des verlorenen Glücks
Wachs, Mullbinden, Holz
ø 8 cm, Höhe 57/54/50 cm

Das Brot
Wachs, Ytongstein
32x12x11 cm
Schwellen
Arbeiten im Zustand des Übergangs.

Letzte Pforte
Holz, Zeitung, Plastik, Draht
68x52x16

Grabdeckel
Ton, Wachs · 92x39x9 cm
Spuren
Materie im Zustand des Verschwindens.

Zwischen Abfluss und Ahnung I
Kopie auf Papier
29,7x21 cm

Zwischen Abfluss und Ahnung II
Kopie auf Papier
29,7x21 cm

Zwischen Abfluss und Ahnung III
Kopie auf Papier
29,7x21 cm

Zwischen Abfluss und Ahnung IV
Kopie auf Papier
29,7x21 cm
Kreuzarbeiten
Das Kreuz als Form und Zustand.

Unschuld
Holz, Acrylfarbe, Perle, Porzellanfragment
24x24x6 cm

Unschuld
Holz, Glas · 24x24x8 cm

Unschuld
Holz, Glas, Fotokopie, Glitzer,
Blattmetall · 25x25x5 cm
Im Raum bleiben Stimmen.
PASSAGE
Einige Arbeiten wurden von Hagen Lieberknecht begleitet.
Seine Texte berühren eine Ebene der Arbeit, die sich der direkten Beschreibung entzieht.
Reflexion - Hagen Lieberknecht
Das goldene Kalb ist noch da (aufrecht).
Man beweihräuchert seine Macht – von einem Ende der Welt zum anderen.
Kunst ist ein Ritus des Vorübergehens (Passage).
Wir sind weder ganz Licht noch in der Finsternis,
sondern daneben – auf diesem schmalen Weg,
durch die Kraft der Farbe,
durch das Zeichen,
durch das Bild.
Keiner von uns kann vergessen,
dass das Licht aus der Finsternis kommt,
das Leben aus der Verwesung.
Gegen den Anschein ist der Künstler nützlich.
Er ist der Katalysator, der dem inneren Licht erlaubt, sich zu befreien.
Gold ist ein reiner Widerschein Gottes.
Werkgenese - Relikt der Sterblichkeit
Ich sah die Glaskuppel auf einem Antiquitätenmarkt in der Provence.
Und wusste im selben Moment, dass ich sie nicht würde transportieren können.
Einige Tage später stand sie in meinem Atelier.
Ein Geschenk von Hagen Liebeknecht.
Meine spontane Antwort war einfach:
Dann kommen deine Haare da rein.
Viele Setzungen folgten.
Keine blieb.
Erst später kamen die Dinge zusammen:
Ein gefundenes Röntgenbild.
Getrocknete Rosen.
Haare.
Licht.
Was als Gefäß erschien, wurde ein Relikt.

Die Arbeit entsteht nicht allein.

Die Bollenmädels waren nie Strategie.
Sie sind Freundschaft.
"Tunten zwecklos"
Trava-Film, 2021
Regie: Jutta Riedel & Mirek Balonis

Spuren bleiben.

Für Anfragen, Rückmeldungen oder Interesse an Arbeiten:
Weitere Einblicke und Zustände der Arbeit:
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