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Mein Werdegang

Ich bin Künstler und Friseurmeister.

Meine Arbeiten kreisen um Vergänglichkeit, Kitsch, Erinnerung – und um das,

was bleibt, wenn alles Äußere vergeht.

Einen Wendepunkt markiert mein zweijähriger Aufenthalt in Frankreich.

Nachdem ich mein Kunststudium in Holland in den 1980ern abgebrochen hatte, zog ich mich Anfang der 2000er in die Stille Südfrankreichs zurück –

in eine Phase der Selbstfindung, die mich zur Kunst zurückbrachte.

Aus Fundstücken baute ich meine ersten Arbeiten: Plastikschnüre von den

Feldern, verbranntes Holz, rostiges Eisen, Wachs, Haare – Materialien,

die gezeichnet waren von Zeit und Funktion.

Keine Hochschule hätte mir diese Erfahrung vermitteln können. 

 

Meine Objekte Tragen Spuren: Haare, Rosendornen, durchscheinende Körperformen und sakrale Motive.

Meine Arbeit als Friseur verschwindet nie ganz,

sondern ist in meine Kunst eingeschmolzen. 

 

Heute lebe ich zwischen den Welten –

mit einer Leidenschaft für das Unvollkommene,für Relikte, für das,

was vergeht und doch weiterstrahlt.

Mein Werk wächst aus einem tief empfundenen „Jetzt“,

das von jenen geprägt ist, die gegangen sind – und von dem Wissen,

dass keine Zeit zu verlieren ist.

Fragile Dinge. Harte Wahrheit. Zwischen Kitsch, Körper+Kreuz

Lebenslauf

          Ausbildung

1959 geboren in Heinsberg, Deutschland

1974 Hauptschulabschluss

1977 Gesellenprüfung als Schilder und Lichtreklamehersteller / Werbetechnik                   Erste intensive Auseinandersetzung mit visueller Gestaltung

1978 berufliche Tätigkeit als Blechschlosser in Aachen

1984 Gesellenprüfung als Friseur

          Beginn einer Leidenschaft, die Handwerk und Kreativität verbindet

1997 Meisterprüfung im Friseurhandwerk, Frise, Hamburg

          Professionalisierung und Vertiefung im Friseurberuf

1998 Eröffnung des eigenen Salons Antar in Winterhude

          Realisierung meiner künstlerischen-handwerklichen Vision des                                   Friseurhandwerks

 

          Künstlerische Stationen​

1986 experimentelle Basisarbeit an der Staatsakademie Maastricht

          Erste Ausstellung in der Oase Aachen

1987 Studium der Bildhauerei in Maastricht

          Beginn der vertieften Auseinandersetzung mit der Bildhauerei

1988 Ausstellung im Filmhaus Café Heerlen, Niederlande

1988 freischaffender Künstler in Velleron Provence Frankreich

          Selbstfindung und kreative Weiterentwicklung

1989 Ausstellung in der Galerie, Bernhard und der Galerie Keller in Aachen

1990 Teilnahme an einer internationalen Gruppenausstellung in Bonnieux,                         Südfrankreich

1989 Nach dem Mauerfall Umzug nach Berlin - lebte und arbeitete in der                             kreativen Atmosphäre des wiedervereinten Berlins, das meine künstlerische           Entwicklung weiter beeinflusste

1992 Gemeinsame Ausstellung mit Daisaku Nagai, Berlin

1993 Ausstellung im Refugium Galerie Friseur, Berlin

          Verknüpfung von Friseurhandwerk und Kunst in einem ungewöhnlichen                   Ausstellungsraum

1994 Ausstellung in der Mainzer Park Galerie, Berlin

1995 Ausstellung im Café Esscapade, Berlin

1998 Ausstellung im Salon Antar mit dem Thema                    – experimentelle                     Verbindung von Friseurhandwerk und bildender Kunst              

          Fortan regelmäßige Schaufensterinstallationen als künstlerische                               Intervention im urbanen Raum  

Seit 2024 Objekt – und Installationskunst unter dem Namen AntArArt

2025 Vorbereitung einer eigenen Ausstellung im Salon.

          Teilnahme an der altonale Schaufensterkunst, Hamburg, mit der Installation           „Schneewittchens Echo“

 

          Spirituelle Stationen​

1990 Beginn des Humaniversity-Therapeuten-Training in Holland und Berlin                       Vertiefung im Bereich Selbstentwicklung und therapeutische Arbeit

1991 Aufnahme als Sannyasin – ein Schritt in Richtung spiritueller Erweiterung                 und Vertiefung der künstlerischen Ausdrucksform

 

          Musik und Performance​

Seit 2005 Mitglied und Sänger bei der „Schola Cantorosa“                                                      Ausdruck kreativer Vielfalt durch Gesang

Seit 2010 Aufnahme im Freundeskreis der „Bollenmädels“      

         künstlerische und performative Ausdrucksform im Rahmen queerer Kunst

2018 Performance mit den „Bollenmädels“ am Manneken Pis in Brüssel – ein                     Moment künstlerischer Sichtbarkeit und kultureller Symbolik

2021 Mitwirkung im Dokumentarfilm „Tunten zwecklos“      von Jutta Riedel und               Mirek Ballons Reflexion über die Bollenmädels und deren Bedeutung in der             queeren Kunstszene 

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